Richtigstellung zu Gerüchtemeldungen um den geplanten Windpark Gnadendorf-Stronsdorf

Einige unwissende Mitbürgerinnen und Mitbürger verbreiten aufgrund von Aussagen lokaler Politiker Falschmeldungen zum geplanten Windpark Gnadendorf-Stronsdorf. Deshalb gibt die Bürgerinitiative folgende Richtigstellung bekannt:

Der Windpark Gnadendorf – Stronsdorf ist keineswegs eine schon fix beschlossene Sache, da nach wie vor Einsprüche seitens der BI und Anrainern von Windpark-Anlagen einer Prüfung durch das Gericht unterliegen. Es wurde lediglich das UVP-Verfahren Ende 2016 positiv abgeschlossen und im Zuge dessen eine Reihe von Einsprüchen getätigt. Diese werden jetzt Zug um Zug abgearbeitet.

Es ist richtig, dass die BI als Gruppe dabei keine Parteistellung hat, aber einzelnen Mitgliedern dieser Vereinigung, z.B. als Anrainer, sehr wohl Parteistellung zukommt. Ein Verhandlungstermin beim BVwG bzw. eine endgültige Entscheidung für oder gegen diesen Windparkbau steht allerdings noch aus.

Aufgrund zahlreicher Unregelmäßigkeiten und unrichtiger Bewertungen im UVP-Verfahren hoffen wir als BI natürlich auf einen STOPP dieses Projekts im Sinne der Erhaltung unserer einmaligen Landschaft und der damit verbundenen Lebensqualität in unserer Region nördlich des Naturparks Leiser Berge.

Gnadendorf: Blick auf das geplante Windparkgebiet
Oberschoderlee: Rastplatz Siebenbergeblick

3 Gedanken zu „Richtigstellung zu Gerüchtemeldungen um den geplanten Windpark Gnadendorf-Stronsdorf“

  1. Anlässlich einer Kunst Eröffnung beim Sieben Berge Blick erwähnte Gepperth Karin, Bgm. von Stronsdorf diesen Platz als besonders schönen Ort wo sie auch zum Entspannen und Kraft tanken diesen wunderschönen Platz an der B6 aufsucht und auch Landesrat Mag. Karl Wilfing war begeistert davon und hob diese Region in seiner Rede besonders hervor, beide vor laufenden Kameras!
    Nun soll aber der Windpark Gnadendorf – Stronsdorf mit acht, 200 Meter hohen Windräder durch die EVN in der schönsten Region im Weinviertel errichtet werden.
    Die Treibenden Kräfte sind die beiden Bürgermeister der Gemeinde Gnadendorf und Stronsdorf.
    LAbg. Ing. Manfred Schulz, Bürgermeister von Gnadendorf und sitzt auch im Beirat für Umwelt und Soziales bei der EVN!

    Was aber noch gewaltig stinkt, das bei der letzte Erstellung von Zonierungs-Flächen für Windparks genau die Flächen in diesen beiden Gemeinden, Gnadendorf und Stronsdorf ausgewiesen wurden.
    Die ÖVP verfügt über das Land NÖ so als sei es IHR Eigentum! Hier leben auch Menschen und vielleicht auch noch Folgegenerationen die nicht in einer zerstörten Natur und schwer beeinträchtigter Lebensqualität mit lärmenden, ROT blinkenden Windräder leben möchte. Immobilien verlieren an Wert, Landflucht ist vorprogrammiert!

    http://www.umweltdachverband.at/assets/Umweltdachverband/Publikationen/Positionspapiere/UWD-Positionspapier-Windkraft-mit-Deckblatt.pdf

  2. Dass Politiker mal so und mal so argumentieren ist wirklich keine Überraschung. Situationselastisch hat das einmal ein Minister genannt.
    ich bin auch überzeugt dass Herr Bürgermeister Schulz wenn man ihn fragt ehrlichen Herzens von der Schönheit „unserer“ Landschaft sprechen wird.
    Was mich interessieren würde wäre was dran ist an der Geschichte, dass die Ausgleichsfläche für EVN Windräder die in der Gemeinde Zwentendorf angelegt wurde (nachdem Sie als natürliche Feuchtfläche vorher kostenaufwändig drainagiert wurde ) im Eigentum des Herrn Bürgermeisters steht, und was er wohl für die Zurverfügungstellung bekommen hat (wenn es denn wahr ist).
    Wenns nämlich wahr ist würde das schon eine beachtliche Interessenkollision darstellen.

  3. Parteien werben jetzt mit Begriffen wie „Heimat“ und Bürgernähe. Die Landschaft, in der die Menschen mit dem Herzen zuhause sind, wo sie wohnen, wo sie zur Welt kamen und aufwuchsen, wo sie ihre Lieben beerdigen und ihre Alten betreuen, diese geliebte Landschaft also wird der Profitgier weniger unterworfen und industriealisiert. In Deutschland werden die Trassen neben den Bahngeleisen genutzt für Photovoltaik. Windräder gehören vielleicht neben Autobahnen, in Industriegbeite wo keine Menschen schlafen, aber nicht mitten in die geliebte Heimat der Menschen.

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