Betroffene berichten

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„Sehr geehrte Kämpfer für Erhaltung unseres Buschbergs!

Ich wohne auf der anderen Seite des Buschbergs, in Ernstbrunn. Das die Windkraftbetreiber und ihre Helferlein in der Politik über die Meinungen und Argumente der Bevölkerung darüberfährt, ist leider Realität. Es geht wie überall nur ums Geld. Und zur Spezies der Geldgierigen gehören auch einige Bauern, die halt nichts dagegen haben wenn das Windrad auf ihren Grund und Boden steht. Natürlich gegen Bezahlung. Was mich ärgert, ist die Unehrlichkeit der Windkraftbetreiber. Wenn ein Betreiber sagt er macht es wegen dem lukrativen Einkommens, dann ist er wenigstens ehrlich. Aber die Argumente sind Energieknappheit, Umweltschutz, Naturschutz, Nachhaltigkeit usw.

Tatsache ist: Ein Donaukraftwerk, z.B. Ybbs/Persenbeug liefert 150 Megawatt Strom. 24 Stunden am Tag. Ein Windrad mit 200m Höhe, liefert bei gutem Wind 3 Megawatt Strom. Vorausgesetzt der Wind bläst 24 Stunden am Tag. Man müsste also 50 Windräder aufstellen um auf die Kapazität eines Donaukraftwerks zu kommen.
Zur Zeit bekommt die Wasserkraft für 1 Megawatt erzeugten Strom knapp über 20,- Euro. Die Windkraft bekommt für 1 Megawatt erzeugten Strom ca. 67,- Euro. Wer bezahlt die Differenz ? Nehme an, der Steuerzahler. Der Mindestbetrag den ein Windgenerator für eine gelieferte Megawattstunde bekommen muss, liegt bei 35,- Euro. Diesen Betrag braucht das Windrad damit es sich überhaupt dreht.

Wegen immer „öfteren Stromüberschuß“, werden einige Donaukraftwerke dazu angehalten Turbinen abzuschalten um keinen Strom zu erzeugen. Da man das Wasser in der Donau aber nicht einfach abdrehen kann, wird dieses wertvolle Wasser über die Wehranlagen abgeleitet. Für dieses, so nutzlos gewordene Wasser, erhalten die Kraftwerke Entschädigungszahlungen oder Ausgleichszahlungen. Das nennt man „Negativenergieertrag“. Wie immer man das halt auch nennen will. Wer bezahlt das? Nehme an, der Steuerzahler.
Ohne lukrative Förderung und nur um diese geht es, gebe es auch keine Windräder.

Ich hoffe, das Sie mit der Info etwas anfangen können und wünsche Ihnen, das Sie dieses Windkraftprojekt stoppen können.

Von der Allgemeinheit finanziert,
von Wenigen wird abkassiert!   

 MFG aus Ernstbrunn“ (Mail vom 5.12.2016)

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„… Die Bürger wurden damit beruhigt, dass alle Gesetze eingehalten und die Immissionen sich im Rahmen des Zumutbaren bewegen würden.
Als betroffener Bürger fragt man sich nun, was die Politik unter „zumutbar“ versteht. Keiner derjenigen, die den Bau dieser Anlagen befürworteten, kann aus eigener Erfahrung über das Wohnen in der Nähe eines solch großen Windrades urteilen (in unserer Region gab es bisher keine Anlagen dieser Größe [hier wird von 140m hohen Anlagen berichtet]). Wir betroffenen Anwohner können es jetzt. …
… Die rhythmischen Geräusche, die die einzelnen Anlagen erzeugen, vermengen sich nicht zu einem gleichmäßigen Rauschen, wie man es z. B. von Industrieanlagen oder Verkehrslärm kennt. Der Rhythmus ist das, was quält, und er ist immer hörbar. Laubbäume mindern die Schallimmission nicht. Selbst starker Wind oder Blätterrauschen übertönt das Flügelschlaggeräusch in der Regel nicht. Die Befindlichkeitsstörungen, die auftreten, sobald die Windräder sich schneller drehen, sind kein „Luxusproblem“. Das rhythmische Geräusch bindet – unabhängig von seiner Lautstärke – die Aufmerksamkeit und macht damit die Konzentration auf anderes bzw. Entspannung unmöglich. Das Geräusch „gräbt“ sich schnell ins Gehirn. Es stört den Schlaf. Nervöse Reizbarkeit und innere Unruhe sind die Folge. Zuzeiten ist der Flügelschlag der Anlagen nicht nur hör-, sondern auch fühlbar. Der Schall drückt dann regelrecht auf die Ohren, fährt in die Magengrube, erzeugt dadurch Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühl und Übelkeit. Auslöser dieser Symptome ist – nach dem, was in verschiedenen wissenschaftlichen Quellen (von denen sich im Internet eine Vielzahl findet) nachzulesen ist – offenbar der tieffrequente Schall, den die Windkraftanlagen erzeugen. Dieser wiederum findet – ebenso wie die Tatsache, dass das Geräusch rhythmisch auftritt und gerade deswegen so quälend ist – in der TA Lärm, die die Grundlage für die von der Politik genannten gesetzlichen Vorgaben bildet, keine ausreichende Berücksichtigung. …“ (Bericht von Angelika Kutschbach, Bremen-Seehausen, im September 2011)

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„Hallo!
bin aus österreich, raum carnuntum, ostösterreich. bei uns hat das mit den windrädern leider auch schon ärgere ausmaße angenommen. bin schon länger auf der suche nach leuten, egal woher die eigene erfahrungen schildern. beschäftige mich auch seit längerem mit dem thema, und stoße immer wieder auf die gleichen informationen seitens der „begünstigten“… genauso wie bei euch, werden einsprüche der bevölkerung nicht beachtet, falls überhaupt einsprüche gemacht werden. fast keiner hinterfragt dieses thema, und die wenigen, werden mit fadenscheinigen argumenten abgeschasst. bei uns ködern sie die leute auch mit sogenannten „beteiligungen“ die angeblich ach so profitabel sein sollen. „Die Kommunalpolitiker, Umweltgutachter und die Presse spielen der Firma Enercon, die ihren Firmensitz in unserer Kreisstadt hat, in die Hände. …“ tja, willkommen im klub
Habe zwei freunde die bei der Enercon arbeiten, beide sagten mir, dass Enercon sehr wohl wüsste, dass die Windräder beeinträchtigend für die bevölkerúng sind. weil ich gerade lese Typ E92…müsst ich nachrecherieren, momentan stehn die E82, aber es wird ja fleissig weitergebaut. wo es 2010 noch hieß bei der bürgerbefragung max. 5 Windräder, stehen jetzt windräder soweit das auge reicht..und es wird noch mehr.
das beschriebene dröhnen, pfu, das kenn ich nur zu gut!!! und was noch dazukommt: die schwertransporte die tag und nacht an unseren fenstern vorbeirollen, durch kleine, ländliche ortschaften. die eigentlich gar nicht dafür gebaut sind. heute nacht 6!!! schwertransportfahrzeuge mit begleitfahrzeugen und blinklicht und lärm um 2:00 Uhr früh. tagsüber braucht mans gar nicht mehr zu erwähnen. was ich so mitgekriegt habe, ist das eigentlich gar nicht erlaubt. (keine trassen für die schwertransporte usw.) aber das ist ja anscheinend egal wenn die kasse klingelt. uns wurde damals gesagt, bei der bürgerbefragung, dass die windanlagen, den gemeinden aufschwung geben würden. ehrlich jetzt, sehn tut man nix davon, ausser mehr räder, mehr lärm, mehr schwertransporte. bei uns im dorf siehts noch immer so aus wie früher. durch recherchieren und ständiger verfolgung dieser riesigen umweltlüge die wieder nur denen nützt die wirklich daraus profitieren, muss ich ihnen leider sagen, dass widerstand gegen die windkraft, wahrlich ein kampf gegen windmühlen ist. viele gemeinden und bezirke wehrten sich bis zum letzten, trotz vieler klarer absagen seitens der bevölkerung, wurde trotzdem gebaut (siehe Leiser Berge). ich werde hier nicht mehr lange bleiben, für mich ist es bereits jetzt schon unerträglich geworden, werde heuer noch versuchen mein haus zu verkaufen, solange der park noch nicht voll ausgebaut wurde. werde mich auch schlaumachen wegen E92 hier bei uns in der region, da ja jetzt gerade zugebaut wird auf teufel komm raus und dir dies mitteilen. obwohl ich glaube, dass der Lärmpegel ohnehin auf dauer unerträglich nervig ist durch Imission usw. und dass auch bei den anderen sachen gelogen wurde.
Na dann, schöne grüße“
(Maier Andi, Carnuntum, November 2013)

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