Studie im Auftrag der EVN

In den 7 Uhr Frühnachrichten war am Donnerstag, dem 16. 2. 2017, im ORF Radio NÖ eine bemerkenswerte Nachricht zu hören, die Sie vielleicht auch gehört haben. Laut dieser Studie im Auftrag der EVN wird angeblich von den Bürgerinnen und Bürgern Windkraft als Gegenpol zur Atomkraft immer mehr akzeptiert. Die Windräder würden von ca. 60 % der Befragten nicht als störend empfunden und es wird behauptet, dass im Weinviertel bereits eine Art Gewöhnungseffekt eintrat. Vor allem dort, wo sich bereits Windräder befinden – so die fragliche EVN-Studie.

Es wird also hier mit unverschämten Mitteln von der EVN Werbung in eigener Sache betrieben und das genau zu einem Zeitpunkt, wo viele Menschen beim Frühstück oder im Auto sitzen und meist das Radio eingeschaltet haben. Diese „positive Nachricht“ soll ja von möglichst vielen Personen gehört werden, um damit Meinungsbildung im Sinne der Stromlobby zu betreiben.

Jetzt stellt sich die Frage, wer die Studie finanziert hat (wahrscheinlich die Stromkunden selbst) und wieviele Menschen, wenn überhaupt, befragt wurden. Das kann ja kaum seriös überprüft werden. Offenbar wird diese Strategie jetzt bewusst verstärkt verfolgt, um dem wachsenden Widerstand der zahlreichen Bürgerinitiativen und Protesten gegen die massive Landschaftsverschandelung im Weinviertel entgegen zu treten.

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